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Führungsgrundsätze

Die NGD-Gruppe Führungsgrundsätze

Das Ganze im Blick.

Gute Führung bedeutet für uns, zeitgemäß nach unserem diakonischen Leitbild zu handeln.

Wie sind die Führungsgrundsätze entstanden?

Das Ergebnis mehrerer Leitungskonferenzen war, Führungsgrundsätze so praxisnah zu formulieren, dass das Ergebnis gelebt werden kann. Die Einbindung von Führungskräften aus allen Einrichtungen der NGD-Gruppe erfolgte in regionalen Veranstaltungen. Hier entstanden auch die Ideen zur individuellen Implementierung der Führungsgrundsätze in den Einrichtungen.

Jede/r Mitarbeitende/r erhält so auf unterschiedlichen Wegen die Möglichkeiten, sich mit den Führungsgrundsätzen vertraut zu machen.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Das Puzzle der Führungsgrundsätze mit den jeweiligen Verhaltensankern und den Praxisbeispielen ist das Symbol für unseren Blick auf das Ganze – auf unsere Arbeit mit all ihren Facetten, Herausforderungen und Erfolgen, die wir teilen, die wir gemeinsam erleben und in der alle Teile ihren Platz haben – immer wieder neu, immer wieder individuell und immer wieder ausgerichtet auf unsere Aufgaben mit den Menschen, die wir führen dürfen und für die Menschen, die uns anvertraut sind.

Verhaltensanker 1

Ich übernehme die Initiative und leite notwendige Veränderungen ein.

Die Praxisbeispiele

  • Ich bin am Puls der Zeit
  • Ich stelle Veränderungsbedarf fest und bespreche Lösungen im Team
  • Ich bin präsent
  • Ich mache mir Gedanken über mögliche Szenarien
  • Ich habe das Personal, die Aufgaben und die Rahmenbedingungen im Blick
  • Ich bin zukunftsorientiert, achte auf Trends, habe Visionen
  • Ich reagiere aktiv auf politische und gesetzliche Veränderungen
  • Ich informiere mein Team über die Terminplanung und die Jahresvorschau
  • Ich begleite Projekte und setze sie um
  • Ich werbe für FSJ und Praktikum in unserer Einrichtung
  • Ich erkenne frühzeitig Veränderungen am Markt und trage sie ins Team
  • Ich gestalte und erarbeite die Zukunft gemeinsam
  • Ich habe die Aufgaben im Blick und nehme meine Mitarbeitenden mit
  • Ich vernetze mich
  • Ich entwickle Strategien
  • … eine vorausschauende Personalplanung/ -suche

Verhaltensanker 2

Gesundheit, Familie und Freizeit sind für mich wichtig – genauso wie die meines Teams..

Die Praxisbeispiele

  • Ich schaffe Entlastung
  • Ich schaffe Rituale
  • Ich richte einen Raum für Befindlichkeiten ein
  • Ich nehme das Anliegen des anderen ernst
  • Bei mir gibt es sogenannte Team-Tage
  • Ich biete Hilfe an und vermittle weiter
  • Ich überfordere niemanden
  • Ich bleibe regelmäßig im Gespräch
  • Ich bin sensibel für mein Gegenüber
  • Ich frage aktiv nach
  • Ich habe ein persönliches offenes Ohr für Kollegen

Verhaltensanker 3

Vertrauen schaffe ich durch respektvolle, wertschätzende und offene Zusammenarbeit mit positiven und kritischen Rückmeldungen.

Die Praxisbeispiele

  • Ich versuche, ein gesundes Maß an Nähe und Distanz zu den Mitarbeitenden aufzubauen
  • Ich habe Selbstvertrauen
  • Ich stehe mutig und klar dem nächsten Vorgesetzten gegenüber
  • Ich gebe Rückmeldung und lasse sie selbst zu
  • Ich gehe in den Dialog
  • Ich gehe in Kontakt – offen und ehrlich
  • Ich bin authentisch, ehrlich und offen
  • Ich stehe zu meinen Mitarbeitenden
  • Ich lerne von anderen
  • Ich bin respektvoll mit mir und anderen
  • Ich biete Raum für Psychohygiene
  • Ich habe Zutrauen in die Fähigkeiten und die Menschen
  • Ich nehme wahr und bin interessiert
  • Ich lasse das Ausfechten von Konflikten zu
  • Ich nehme Fragen und Anliegen ernst und melde zurück
  • Ich habe Zutrauen in die Fähigkeiten und die Menschen

Verhaltensanker 4

Fehler bedeuten für mich eine Chance zur Weiterentwicklung.

Die Praxisbeispiele

  • Ich trage Fehler mit und gehe dann in die Reflexion
  • Ich lebe Fehlertoleranz vor
  • Ich gehe konstruktiv mit Fehlern um statt Bestrafung
  • Ich gebe dem Team die Möglichkeit aus einzelnen Fehlern zu lernen
  • Ich stehe zu meinen eigenen Fehlern
  • Ich arbeite Fehler vertrauensvoll auf
  • Ich trage Sorge, dass der Fehler nicht wieder passiert
  • Ich sorge für ein angstfreies Arbeitsklima
  • Ich führe Einzelgespräche
  • Ich hinterfrage Gründe für einen Perspektivwechsel
  • Man wächst an seinen Aufgaben

Verhaltensanker 5

Ich erkläre einmal getroffene Entscheidungen, möglichst einfach und klar.

Die Praxisbeispiele

  • Ich frage nach, ob wirklich alles verstanden wurde
  • Wichtige Entscheidungen verschriftliche ich
  • Wichtige Entscheidungen erkläre ich allen Betroffenen gleichzeitig
  • Ich versuche Gründe zu nennen, warum die Entscheidung notwendig war
  • Ich beziehe das Wissen und die Erfahrung der Mitarbeitenden bei der Entscheidungsfindung ein
  • In Krisen kommuniziere ich Entscheidungen zeitnah

Verhaltensanker 6

Auf mich kann man sich verlassen – ich stehe zu dem, was ich sage und tue.

Die Praxisbeispiele

  • Wichtige Absprachen vereinbare ich klar und dokumentiere dies
  • Ich biete Unterstützung an und unterstütze
  • Wenn Vereinbarungen nicht einhaltbar sind, korrigiere ich sie
  • Strittige Entscheidungen erkläre ich
  • Ich achte auf die Einhaltung von Absprachen
  • Ich sorge dafür, dass die Mitarbeitenden mich verstehen
  • Ich höre aktiv zu

Verhaltensanker 7

Ich schätze das Potenzial jedes Einzelnen, alle in meinem Team können sich einbringen und dadurch mitgestalten.

Die Praxisbeispiele

  • Ich bin offen für die Ideen der Mitarbeitenden zur Weiterentwicklung
  • Ich nutze die Interessen und Neigungen
  • Ich stelle regelmäßig vorhandene Kompetenzen fest
  • Arbeitsanweisungen formuliere ich mit Spielraum
  • Ich bin offen für Neues
  • Ich gebe den Kompetenzen Raum
  • Ich erkenne Kompetenzen und spreche sie an
  • Ich definiere Vorgaben, die für alle offen und zugängig sind
  • Ich arbeite mit Fortbildungsplänen
  • Bei mir ist Querdenken erwünscht
  • Ich führe Mitarbeitergespräche
  • Ich achte auf ein ressourcenorientiertes Arbeiten
  • Ich ermögliche gegenseitige Unterstützung

Verhaltensanker 8

Mir ist bewusst, dass ich Mitarbeitenden durch mein Verhalten Orientierung gebe und Maßstäbe setze.

Die Praxisbeispiele

  • Ich nehme Kritik an
  • Ich halte Termine ein
  • Ich hinterfrage mich
  • Ich kann Stillschweigen bewahren
  • Ich stehe zu meinem Handeln
  • Ich bin Vorbild, aber ich bin auch Mensch und mache Fehler
  • Ich gehe verantwortungsvoll mit Ressourcen um
  • Ich achte die Ebenbildlichkeit Gottes im Umgang mit meinem Gegenüber
  • Bei Stresssituationen versuche ich ein Fels in der Brandung zu sein
  • Ich stehe zu meinen Fehlern und kann mich entschuldigen
  • Ich nehme alle Mitarbeitende wahr und begrüße sie

Verhaltensanker 9

Ich stelle mich Herausforderungen und kann auch Aufgaben übertragen.

Die Praxisbeispiele

  • Ich erkenne Potenziale und Ressourcen
  • Ich führe mit Zielen
  • Ich erarbeite Aufgaben gemeinsam und löse Probleme gemeinsam im Team
  • Ich motiviere, akzeptiere, traue und vertraue
  • Ich kann Unsicherheiten und Risiken aushalten und akzeptieren
  • Ich treffe Verabredungen und steuere
  • Ich vertraue meinen Mitarbeitenden / meinem Team und kann auch loslassen
  • Ich gebe meinem Team / meinen Mitarbeitenden den nötigen Spielraum
  • Ich erkenne Überforderung und Sorge für Unterstützung / Entlastung
  • Ich bin offen für den Rat meiner Mitarbeitenden
  • Ich schaffe Verantwortungsbereiche für jede/n Mitarbeitende/n